Naturpark Arnsberger Wald
Unberührte Natur bietet Lebensraum für seltene Flora und Fauna
Der Naturpark Arnsberger-Wald - als Projektbüro der Sauerland Waldroute - bietet mit seinen ursprünglichen Wäldern und Gewässern einen idealen Lebensraum für verschiedene Tier- und Pflanzenarten; so birgt er einen der größten Rotwildbestände der Bundesrepublik. Von Mitte September bis Anfang Oktober vernimmt der abendliche Besucher des Naturparks daher nicht selten den Brunftschrei des Rothirsches. Den Rothirsch selbst bekommt er freilich seltener zu Gesicht. Viel häufiger ist das Sikawild zu beobachten, eine kleine ostasiatische Hirschart, die vor längerem aus einem Gatter in die freie Wildbahn gelangte und inzwischen im Naturpark zu einer stattlichen Population angewachsen ist. Aufgewühlte Stellen des Waldbodens verraten auch die Anwesenheit von Schwarzwild.
Für den Vogelkundler besonders interessant ist die Möhnetalsperre, die wegen ihres Fischreichtums und wegen ihrer Größe und Lage am Nordrand des Mittelgebirges wiederum ein starker Anziehungspunkt für zahlreiche Wasservogelarten ist. Insbesondere im südlichen Seitenarm, dem Naturschutzgebiet „Hevearm und Hevesee der Möhnetalsperre“, brüten alljährlich zahlreiche Stockenten, Blässhühner und Haubentaucher. Gänsesäger, Schellenten, Zwergtaucher, Graureiher und sogar Singschwäne sind oft beobachtete Wintergäste.
Die Wildsau ist der wohl markanteste Bewohner und steht daher Pate für das Logo des Naturparks. Leider ist das scheue Tier vielfach nur an seinen indirekten Werken, den so genannten „Suhlen“, auszumachen.
"Naturpark Arnsberger Wald“
Hoher Weg 1-3
59494 Soest
Tel.: 0 29 21/30-0 (Zentrale)
E-Mail: arnsberger-wald(at)kreis-soest.de
www.naturpark-arnsberger-wald.de
